Die neuen Daten aus der Statistik der Exekutive zeigen: Die Zahl der Gruppenvergewaltigungen bleibt alarmierend hoch. Zwar ist die Anzahl dieser Straftaten gegenüber dem Jahr 2024 (788 Fälle) leicht gesunken, doch sie ist ähnlich hoch wie 2023 (761 Fälle). Im Jahr 2022 hatten die Kriminalisten bei 789 Gruppenvergewaltigungen zu ermitteln.
Diese Sonderauswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) geht auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion zurück und wurde nun von der WELT veröffentlicht, die Bundesregierung bestätigte die Daten auf Basis der PKS-Erhebungen der Länder. Besonders betroffen waren Nordrhein-Westfalen mit 161 Fällen, Berlin mit 118, Niedersachsen mit 113 und Bayern mit 91 registrierten Taten. Insgesamt fielen 772 Menschen den Straftaten zum Opfer, davon waren 90 Prozent Frauen.
Viele Opfer waren Jugendliche, das jüngste war erst fünf Jahre alt. Die meisten Taten ereigneten sich in Wohnungen (324 Fälle), einige auch in Freizeiteinrichtungen wie Jugendzentren.
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