Online-Bewertungen in Deutschland sind praktisch wertlos. Das liegt an einer unheilvollen Allianz zwischen der meinungsfeindlichen Gesetzgebung der EU und der hysterischen Überempfindlichkeit bei uns.
99,98 Prozent aller Posts, die in der gesamten EU wegen „Beleidigung/Verleumdung“ gelöscht werden, werden bei uns gelöscht.
Das Problem kennt so ziemlich jeder, der in Deutschland mal eine eher negative Bewertung zum Beispiel bei Google Maps hinterlegt hat: Wenn man weniger als vier Sterne gibt, bekommt man früher oder später – meistens früher – eine Benachrichtigung, dass der Post wegen „Beleidigung/Verleumdung“ („defamation“) gelöscht wurde.
Dabei spielt es gar keine Rolle, ob man tatsächlich eine richtige Rezension geschrieben – oder nur die Sterne-Bewertung gepostet hat.
In den meisten Fällen behaupten die Restaurants oder Boutiquen schon bei einer nur mittelmäßigen Bewertung, dass der Kunde in Wahrheit gar nicht da war und die Rezension frei erfunden ist. Wenn man auf Nachfrage keinen Beleg übermittelt, wird behauptet, dass es sich um „defamation“ handelt.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











