Auf der schiefen Bahn geht es aufgrund der Hangabtriebskraft immer rasanter nach unten. Deutschland ist von seinen dysfunktionalen Eliten auf die schiefe Bahn geschoben worden, spätestens seit Merkel, doch eigentlich schon seit der Mitte der achtziger Jahre, als die Grünen und Linken die Deutungs- und Meinungshoheit eroberten. Der lange Marsch durch die Institutionen nach Mao unter grünen Schalmeienklängen geriet zum einzigartigen Erfolg der Destruktion durch Utopie. Nach dem die Grünen und die Linken den Kultur- und Bildungssektor besetzten, machten sie der Kultur und der Bildung den Garaus, Wirtschaftswachstum und Wohlstand folgen. Deutschland wird zum Armenhaus für die Deutschen.
Industrie und Handwerk finden immer schwerer Lehrlinge, die den Bildungsanforderungen für eine Lehre entsprechen, von einem deutschen Theater, einem deutschen Film und einer deutschen Literatur kann nicht einmal mehr euphemistisch gesprochen werden, auch nicht wenn einzelne Schriftsteller wie Uwe Tellkamp im Sumpf von Selbstbespiegelungs- und spießiger Gesinnungsprosa noch die Standards der Literatur praktisch mit jedem Roman verteidigen, existiert in der Gesamtheit Literatur eben als Literatur nicht mehr.
Der neue Bundeskulturamtsleiter Wolfram Weimer, von dem man schon den Eindruck bekommen kann, dass er wie Claudia Roth nur ohne Kleider mit großen bunten Blumen wie in einer ins Groteske gesteigerten Pril-Werbung vergangener Tage herumläuft, freut sich, dass er mehr Geld unter die roten und grünen Leute bringen darf. Die Stromsteuer kann zwar nicht für alle gesenkt werden, aber Weimer bekommt 2,25 Milliarden Euro, 50 Millionen Euro mehr, als man Roth zugestand, die er weiterreicht – und zwar an die von Grünen und Roten besetzten Gremien, die dann das Geld natürlich an Grüne und Rote verteilen.
Wie man in den kommunistischen Regimen in Osteuropa beobachten konnte, ist auch für sie Kunst keine Frage der Ästhetik, sondern der Haltung, nicht der Wahrnehmung der Wirklichkeit, sondern der Wahrung der Gesinnung. Kunst soll wieder nicht welthaltig, sondern weltanschauungshaltig sein.
Was in Deutschland euphemistisch Filmbranche genannt wird, ist eine Ansammlung von Leuten, deren überragendes Talent darin besteht, gegen Israel und für Gaza, was letztlich Hamas heißt, einzutreten oder für die anderen diversen roten oder grünen Aktivismen. Schlecht gelaunte Schauspieler nuscheln in deutschen Filmen und Serien Monologe, denen es gelungen ist, jeden zaghaft aufkommenden Verdacht eines Dialoges von vornherein zu dementieren, die übrigens von Blasenbewohnern auf Anweisung von Redakteuren, die das Handwerk der Filmdramaturgie als rechte Unterwanderung enttarnt haben, verfertigt werden. Der deutsche Film, der eigentlich nur noch ein Fernsehfilm ist, und die deutsche Serie haben es jedoch in einem Stilmittel zur Weltspitze geschafft: In der Vielzahl und Länge der Pausen, die die Monologe der Schauspieler trennen und Gelegenheit für tiefdeutsche Bedeutungsbetroffenheit bieten, die einzigartige Semantik der Leere. Das Scheinwerferlicht der Klischees, das sie so sehr lieben, blendet den Blick für Menschen.
Sicher, auf dem Oberdeck, auf dem die Bordkapelle immer lauter spielt und die Bordkünstler immer schriller werden müssen, um die Wirklichkeit zu übertönen, merkt man nicht, dass der Kiel bereits gebrochen und der Schiffsrumpf leck ist. Deutschland gerät aufgrund der Politik seiner dysfunktionalen Eliten immer tiefer in die Rezession. Im gleichen Zeitraum, in dem Deutschlands Wirtschaft um 0,1 % schrumpft, wächst die US-Wirtschaft nicht nur um 0,3 %, sondern sogar um 3 %. Die Illusionisten der Tagesschau titeln: „US-Wirtschaft wächst überraschend stark“. Überraschend daran ist nur, dass die zwangsalimentierten Illusionisten in ihrem berserkerhaften Trump-Bashing nicht haben kommen sehen, was sich für jeden objektiven Beobachter bereits seit einiger Zeit andeutet.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











