Rüdiger Safranski ist einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller und zeitgenössischen Philosophen. Seine Werke u.a. über Schopenhauer, Nietzsche und Heidegger gelten als wegweisend. Im Gespräch mit der „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ) rechnete der 81-Jährige gnadenlos mit dem deutschen Gesinnungsstaat ab.
▶ Demokratie: „Man hat sich angewöhnt, von ,unserer Demokratie‘ zu sprechen“, sagt Safranski. Diesen Begriff empfindet er als ausgrenzend. Safranski mahnt, dass zur Demokratie das gesamte politische Spektrum gehöre – von ganz links bis ganz rechts.
▶ Meinungsfreiheit: Safranski warnt vor einer zunehmenden Polarisierung im politischen Diskurs. Begriffe würden verzerrt, historische Maßstäbe würden verlorengehen – mit gefährlichen Folgen für die Meinungsfreiheit: „Wenn man gegen das Gendern ist, gilt man ja schon fast als Faschist!“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











