Deutscher Größenwahn und ein schneller Absturz – die spektakuläre Geschichte von Habecks Northvolt-Desasters

vor etwa 1 Jahr

Deutscher Größenwahn und ein schneller Absturz – die spektakuläre Geschichte von Habecks Northvolt-Desasters
Bildquelle: Apollo News

Die Pleite des Batterieherstellers Northvolt ist der vorläufige Tiefpunkt der grünen Transformation. Wieder einmal zeigt sich, dass sich Wirtschaft nicht am Reißbrett planen lässt. Ob die Politik eine Lehre aus dem Debakel zieht, muss bezweifelt werden.

Zentral gesteuerte Politik lebt vom Erfolg ihrer Leuchtturmprojekte. Als Peter Carlsson und Paolo Cerutti – zwei ehemalige Tesla-Manager – im März 2017 die Pläne für eine „grüne Gigafactory“ zur Produktion von Lithiumbatterien in Europa präsentierten, war die Politik längst mit an Bord. Man witterte im Falle von Northvolt einen schnellen Etappensieg für die fußlahme grüne Transformation. Auch die Lage am Markt für Elektroautomobile hatte sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht verdüstert und an Dynamik eingebüßt.

Das Projekt klang vielversprechend: Als Pionier in der Branche entwickelte Northvolt die erste Batterie mit vollständig recyceltem Nickel, Mangan und Kobalt – es sollte ein Meilenstein sein auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft. Die prismatische Bauweise der Zellen bietet eine hohe Energiedichte bei kompakter Form und ist damit besonders geeignet für den Einsatz in Elektrofahrzeugen. Damit positionierte sich Northvolt als Vorreiter einer solchen Zellfertigung in Europa.

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