Zu den bekannten deutschen Redensarten gehört auch der Spruch von Wilhelm Busch: „Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.“ Und Altmeister Busch setzt noch einen drauf: „Aber hier wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt“.
Diese Erkenntnisse sollten am Beginn jeder Sitzung in den Vorstandsetagen deutscher Autohersteller laut vorgetragen werden; zumindest dann, wenn es um die künftige Antriebsstrategie geht. Denn sie spiegeln die Wirklichkeit dessen, was sich seit 2024 auf dem chinesischen Automobilmarkt und unter den chinesischen Autoherstellern abspielt.
Es geht um drei Entwicklungen auf dem chinesischen Automobilmarkt, die jüngst in Deutschland für irreführende Schlagzeilen sorgten, die aber für die Zukunft der deutschen Autobauer von großer Bedeutung sind: Der innerchinesische Preiskampf, das Wachstum des chinesischen „E-Auto“-Marktes, und schließlich die angebliche Überflügelung Teslas seitens des chinesischen Herstellers BYD.
Kurz: Es geht hier um falsche Zuordnung von sogenannten Elektroautos, die in Wirklichkeit Verbrenner sind und damit – bewusst oder unbewusst, in jedem Fall leichtfertig – in Politik und Öffentlichkeit falsche Vorstellungen über das Vordringen von Batterie-Elektroautos (BEV) zu Lasten der herkömmlichen Verbrenner vortäuschen. Von bejubelten CO2-Verringerungen im Betrieb ganz zu schweigen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











