Deutliche Zunahme von Gewaltdelikten gegen Frauen – ausländische Tatverdächtige überrepräsentiert

vor 8 Monaten

Deutliche Zunahme von Gewaltdelikten gegen Frauen – ausländische Tatverdächtige überrepräsentiert
Bildquelle: Apollo News

Die Gewaltvorfälle gegen Frauen sind im Jahr 2024 erneut gestiegen. Das legt eine aktuelle Meldung des Bundeskriminalamts (BKA) offen. Demnach nahmen die politisch motivierten Delikte gegen Frauen, bei denen es sich rund zur Hälfte um Beleidigungen handelt, im vergangenen Jahr um ganze 73,3 Prozent zu. Von diesen sind 39 Delikte Gewaltdelikte, bei denen es sich in den meisten Fällen um Körperverletzungen handelt.

Die Mehrheit der Frauen wurde allerdings Opfer von häuslicher Gewalt. Das BKA verzeichnete rund 187.000 weibliche Opfer. Das ist ein Anstieg von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit 2020 ist die gesamte Zahl der Fälle häuslicher Gewalt damit um 17,8 Prozent gestiegen. Bei der Mehrheit der Fälle handelt es sich um Partnerschaftsgewalt.

Dabei besitzen 38,9 Prozent der männlichen Tatverdächtigen keine deutsche Staatsangehörigkeit. „Nicht-Deutsche Tatverdächtige sind damit deutlich überrepräsentiert“, resümiert Innenminister Alexander Dobrindt bei der Vorstellung der Ergebnisse in der Pressekonferenz. Auch unter den Opfern von Partnerschaftsgewalt sind Nicht-Deutsche „deutlich überrepräsentiert“. Den Daten des BKA nach beläuft sich dieser Anteil auf rund ein Drittel der Opfer.

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