Das Justizministerium hat im Fall Ulmen/Fernandes gelogen. Das belegt ein Video vom Social-Media-Auftritt des Ministeriums. Hintergrund ist die Frage, ob sich Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) bei ihrer Gesetzes-Initiative gegen „digitale Gewalt“ auf die Schauspielerin Collien Fernandes bezogen hat, die ihrem Ex-Mann Christian Ulmen vorgeworfen hatte, über gefälschte Online-Konten unter ihrem Namen pornografisches Material und sogenannte Deepfakes verbreitet zu haben.
Das Ministerium stritt ab, sich bei der Lancierung des Gesetzes gegen Deepfakes auf Fernandes’ Vorwürfe bezogen zu haben – und schüchterte über den Pressesprecher sogar Journalisten ein, die darüber berichtet hatten. Ein Instagram-Video des Justizministeriums belegt jedoch, dass Hubig sich auf den Fall Fernandes bezog:
In dem Video ploppen zahlreiche Überschriften zum Fall Fernandes auf, dann erscheint die Ministerin und äußert sich zu ihrem geplanten Deepfake-Gesetz. Die Überschriften lauten etwa: „Fall Collien Fernandes – Strafverfolgung bei digitaler Gewalt soll erleichtert werden“ (tagesschau.de) oder „Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen Christian Ulmen“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung).
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











