Ein „Regime des Grauens“ ist vorbei. Syrische Islamisten haben den Diktator Bashar al-Assad gestürzt. Syrer weltweit feiern, doch die Zukunft des Landes im Mittleren Osten ist ungewiss. Über die Auswirkungen des Assad-Sturzes sprachen am Montag Julian Reichelt und Waldemar Hartmann bei NIUS Live.
„Wer glaubt, dass die Folge die Freiheit ist, hat die Lage in der Region nicht verfolgt“, kommentiert Reichelt. Er verstehe die Freude vieler Syrer, doch sehe er keinen Anlass zum Optimismus. „Die Lehre der letzten 20 Jahre: Auf ein Monster folgt das größere Monster. Das ist die normale Kette im Nahen und Mittleren Osten.“
Man dürfe nicht übersehen, dass diejenigen, die Assad gestürzt haben, Islamisten sind, fügt Reichelt hinzu. „Das erinnert an den arabischen Frühling“, sagt Waldi. „Und ich habe daran keine guten Erinnerungen.“ Erst feierte man das Ende der Diktaturen, dann kamen die Islamisten. Egal, ob in Ägypten, Tunesien oder Marokko.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











