Anlässlich des Endes des muslimischen Fastenmonats Ramadan hat sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an die Muslime in Deutschland gewendet – und ihre Tradition zum Teil der deutschen Kultur erklärt. „Der Ramadan ist ein auch in Deutschland beheimatetes Fest geworden und gehört zum religiösen Leben unseres Landes“, so Steinmeier.
Anlässlich des hohen Festes der Muslime attestierte der Bundespräsident Moscheeverbänden eine Offenheit gegenüber der deutschen Mehrheitsgesellschaft, die er ausdrücklich lobte. „Auch in diesem Jahr werden viele Moscheegemeinden und Familien ihre Nachbarschaft einladen mitzufeiern. Das ist eine wunderbar großzügige Geste, die es vielen Menschen leicht macht, die Gebräuche und Traditionen der islamischen Religion kennenzulernen“, freute sich Steinmeier. „Für diese Gastfreundschaft und Offenheit danke ich Ihnen!“
Der Bundespräsident lobte in seiner Botschaft, die das Bundespräsidialamt auch auf Englisch, Arabisch und Türkisch verbreitete, zudem die Wohltätigkeit der Muslime, die im Islam als religiöse Pflicht fest verankert ist. „Viele von Ihnen engagieren sich das ganze Jahr über aus ihrem Glauben heraus, manche schon seit Jahrzehnten. Das ist ein Geschenk an die gesamte Gesellschaft, das wir gar nicht hoch genug schätzen können.“
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