Robert Francis Prevost, der sich Leo XIV. nennt, ist der erste US-Amerikaner, der Papst geworden ist. In einem Interview mit dem TV-Sender CBS verriet sein Bruder John Prevost, was er und sein Bruder Louis mit Robert „Rob“ Prevost, dem heutigen Papst, erlebt haben.
„Schon als Kind“, so erzählt John Prevost, „verspürte Robert Francis Prevost den Drang, Priester zu werden“. Er erinnert sich an die Zeiten, als Robert das Bügelbrett ihrer Mutter als Altar nutzte und Messen zelebrierte. Und sie damit gelegentlich auch nervte. „Unser kleiner Bruder konnte als Kind sowohl in Latein als auch in Englisch beten. Wir wussten, dass er einmal Priester werden würde.“
Aufgewachsen in einer katholischen Familie in Dolton, einem Vorort von Chicago, war das religiöse Umfeld ein fester Bestandteil von Roberts Kindheit. Neben seiner religiösen Berufung hatte er auch weltliche Interessen – vor allem Sport. Er war leidenschaftlicher Baseball-Fan. Er liebte die Chicago White Sox und unterstützte sie. John Prevost erzählt: „Wir waren oft gemeinsam bei den Spielen.“ Der pensionierte Schuldirektor glaubt, dass Papst Leo XIV. in die Fußstapfen von Papst Franziskus treten wird, insbesondere in Bezug auf das Engagement für die Unterdrückten und Benachteiligten. „Ich denke, er wird ein zweiter Papst Franziskus sein.“
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