Das Ende der Ampel-Regierung wird in weiten Teilen der Wirtschaft als ein Befreiungsschlag wahrgenommen, schreibt der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrates, Wolfgang Steiger, in seiner wöchentlichen Kolumne.
„Realitätsverweigerung – keine Beschreibung über die zur Restampel geschrumpfte Bundesregierung kommt diese Tage ohne diesen Begriff aus“, schreibt Steiger. „Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat diese Fähigkeit zur Königsdisziplin erhoben. Seine wirtschaftspolitische Detailsteuerung hat zu Überregulierung und Unterinvestition geführt. Statt Schumpeters „schöpferischer Zerstörung“, die normalerweise eine Dynamik marktwirtschaftlicher Erneuerung in Gang setzt, haben wir hierzulande in den letzten Jahren einen beispiellosen Prozess von Zerstörung ohne Schöpfung erlebt. Eine willkürliche und gefährliche Politik gegen den Kapitalstock.“
Soll man lachen oder weinen? Ausgerechnet Habeck mahnt dieser Tage „Kontinuität“ in der Wirtschaftspolitik an.
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