Bei Markus Lanz kam es am Mittwochabend zu einem hitzigen Schlagabtausch zwischen dem Grünen-Politiker Anton Hofreiter und dem Journalisten Gregor Peter Schmitz. Der Anlass: das Ende der Ampel-Koalition, das Hofreiter allein der FDP anlastete. Der Grüne erklärte, die Regierung sei allein an der Frage der Ukraine-Hilfen zerbrochen. In manchen Sachen wünsche er sich mehr „Demut“ und „Zurückhaltung“ gegenüber der Bundesregierung.
Partei-Taktik und Ideologie seien den Liberalen wichtiger als Frieden und Sicherheit in Europa, so sein Vorwurf. Während Deutschland wirtschaftlich am Boden liegt und die Koalition seit Monaten keinen gemeinsamen Nenner findet, zieht der Grünen-Politiker plötzlich die Trump-Karte: Die FDP sei nicht bereit gewesen, massive Investitionen in Frieden und Sicherheit mitzutragen. „Und das an dem Tag, wo Donald Trump gewählt wird“, polterte der Grünen-Politiker.
Diese Darstellung wies Schmitz, Chefredakteur des Stern, entschieden zurück: „Ich bin selber überrascht, dass ich jetzt die FDP im Moment verteidige, aber ich finde, an der Stelle muss man sie in Schutz nehmen, weil die Argumentation einfach albern ist.“
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