„Dead men don’t kill“ (zu Deutsch: Tote Männer töten nicht), steht in geschwungenen Buchstaben auf dem Banner, das zwei linke Aktivistinnen auf einer Mahnwache gegen Morde an Frauen am Montagabend vergangener Woche in Fulda aufspannten. „Unsere Trauer wird zur Wut“, heißt es auf dem Banner neben der Zeichnung einer roten Rose mit Blutstropfen weiter. Diese Wut richtet sich offenbar völlig unreflektiert gegen alle Männer. Zuerst berichtete das Regionalportal Osthessen-News.
Anlass für die Mahnwache war der Mord an einer jungen Frau am 10. Mai, die in einer Spielhalle in Fulda mutmaßlich von ihrem Ex-Mann erstochen wurde. Die Veranstaltung wurde von der feministischen Initiative Fulda e. V. organisiert. Nach Berichten der Tagesschau will der Verein mit der Mahnwache auf die Gewalt von Männern gegen Frauen aufmerksam machen.
Wie die Fuldaer Staatsanwältin Franziska Kraus gegenüber Osthessen-News bestätigte, wird nun wegen des Banners wegen des Verdachts der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten gemäß Paragraf 111 des Strafgesetzbuchs ermittelt. „Da die Ermittlungen noch andauern, können derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden.“
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











