Geköpfte Statuen, beschmierte Kirchenmauern, aber auch körperliche Attacken gegen Christen häufen sich immer mehr, wie neue Daten bestätigen. Welche europäischen Staaten besonders betroffen sind und von wem die Hassverbrechen ausgehen.
Verstörende Szenen spielten sich vergangenes Wochenende im größten Kloster der Schweiz ab. In Gegenwart vieler betender Pilger schändete ein 17-jähriger Asylbewerber die Schwarze Madonna der Benediktinerabtei Einsiedeln im Kanton Schwyz. In einem viral gegangenen Video sieht man, wie der Afghane der 117 Zentimeter hohen Lindenholzstatue aus dem 15. Jahrhundert den Umhang und das Kleid herunterreißt, die Krone von ihrem Kopf nimmt und sich selbst aufsetzt. Die Marienstatue wurde dabei leicht beschädigt.
Laut einer Augenzeugin ist es den anwesenden Priestern gelungen, den Jugendlichen festzuhalten und davon abzuhalten, noch mehr Schaden anzurichten. Kurz nach dem Vorfall sei die Polizei eingetroffen und habe den Täter abgeführt. Der 17-Jährige wurde in eine medizinische Einrichtung gebracht, da er geistig verwirrt gewesen sein soll. Nähere Informationen seien noch nicht bekannt.
Es gibt ein Video, wie ein afghanischer Asylbewerber die schwarze Madonna im Kloster Einsiedeln entweiht und sich deren Krone auf den Kopf setzt. Das öffentlich-rechtliche #SRF verschweigt diesen Anschlag seit Tagen. #Schweiz pic.twitter.com/mMaRFAav2S
Vorfälle wie diese in dem Schweizer Wallfahrtsort sind leider keine Seltenheit mehr in Europa. Hassverbrechen und Gewalt gegen Christen und kirchliche Einrichtungen sind auf dem Vormarsch auf dem Alten Kontinent. Das veranschaulicht der neue Bericht für das Jahr 2023 der Nichtregierungsorganisation „Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians in Europe“ (OIDAC Europe), der am „Tag der Toleranz“ veröffentlicht wurde.
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