Das Rätsel um den getöteten BVB-Fan

vor 10 Monaten

Das Rätsel um den getöteten BVB-Fan
Bildquelle: NiUS

Nach einem Bundesligaspiel in Hamburg gerät ein BVB-Fan mit einer Gruppe Menschen aneinander und erleidet nach einem Stoß einen tödlichen Sturz. Nur eine Rangelei mit tragischem Ausgang oder ist etwas passiert, was schnell abgehakt werden soll? Heikle Fragen wurden noch nicht beantwortet.

Michael „Steini“ Steinmetzer, ein Dortmunder Fußballfan, fährt nach Hamburg, um seinen Verein bei einem Auswärtsmatch anzufeuern – und überlebt den Abend nicht. Für die Medien bleibt das eine Randnotiz, es soll sich um ein tragisches Unglück gehandelt haben, heißt es bald. Aber es bleiben allerlei offene Fragen. Was genau ist geschehen?

Am späten Abend des 23. August kommt es auf dem Heiligengeistfeld in St. Pauli zu einem tödlichen Vorfall auf dem Harald-Stender-Platz, einem Vorplatz des Millerntor-Stadions: Drei Stunden nach Spielende, gegen 23:20 Uhr, es herrscht immer noch Trubel wegen des Hamburger Sommer-Doms (einer Kirmes), geraten ein, wie es heißt, mutmaßlich „alkoholisierter“ Fan der Dortmunder Borussia und eine Gruppe aneinander.

Wie es die Polizei Hamburg später schildert, geht der 39-jährige Michael „Steini“ Steinmetzer „mehrfach belästigend auf eine Personengruppe zu“. Gemeint ist: Er versucht, die Menschen zu umarmen, was diese wohl ablehnen. Schließlich stößt ihn einer aus der Gruppe weg, „Steini“ stürzt, schlägt mit dem Kopf auf den Boden auf und verliert das Bewusstsein.

Auf einem Stadionvorplatz nahe des Doms kam es zu dem tödlichen Vorfall.

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