Das niederländische Unternehmen Nexperia, das zum chinesischen Konzern Wingtech gehört und weltweit rund 11.700 Beschäftigte zählt, gilt als einer der bedeutendsten Hersteller sogenannter Standard-Halbleiter – etwa Dioden, Transistoren und andere Basis-Komponenten. Diese finden unter anderem in der Automobilindustrie Anwendung.
Eines seiner größten Werke betreibt Nexperia in Hamburg. Dort sind insgesamt rund 2.500 Mitarbeiter tätig. Nun stehen der Firma jedoch gewaltige Lieferengpässe ins Haus. Hintergrund sind die wachsenden Spannungen im Handelskonflikt zwischen China und dem Westen.
Ein zentraler Teil der Produktionskette besteht darin, dass Nexperia-Chips zunächst nach China geschickt werden, um dort verpackt und weiterverarbeitet zu werden, bevor sie anschließend nach Europa exportiert werden. Doch Anfang Oktober verhängte das chinesische Handelsministerium ein Exportverbot für bestimmte Komponenten, die Nexperia-Chips enthalten. Laut dem Mutterkonzern Wingtech betrifft diese Maßnahme rund 80 Prozent der Endprodukte.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











