Das Letzte, was Hamas-Führer Sinwar in seinem Leben sah, war eine israelische Drohne

vor mehr als 1 Jahr

Das Letzte, was Hamas-Führer Sinwar in seinem Leben sah, war eine israelische Drohne
Bildquelle: NiUS

In Rafah tötet die israelische Armee drei Terroristen. Einer von ihnen: Hamas-Anführer Yahya Sinwar, den Israel seit einem Jahr jagt. Rekonstruktion eines spektakulären Vorfalls im Gaza-Krieg.

Mittwoch, 16. Oktober, 10.00 Uhr: In Tel Sultan, einem Viertel der Stadt Rafah im Süden des Gazastreifens, entdeckt ein Soldat der israelischen Streitkräfte eine verdächtige Person. Er informiert die Kommandeure seines Bataillons der Bislamach-Brigade. Es ergeht der Befehl, das Gebäude, in dem der Terrorist sich bewegt, unter Feuer zu nehmen.

Gegen drei Uhr registriert eine Drohne drei Terroristen, die sich von Haus zu Haus bewegen, zwei vorneweg, offenbar dem dritten den Weg bahnend. Die israelischen Soldaten eröffnen das Feuer und verwunden zwei der Männer, der dritte entkommt in ein Gebäude. Die israelischen Soldaten nehmen das Gebäude unter Beschuss.

Was sich erst später herausstellt: Der dritte Mann ist Yahya Sinwar, Hamas-Anführer und der Kopf ganz oben auf der Todesliste der Israelis. Sinwar erklimmt ein weiteres Stockwerk, wirft zwei Handgranaten, die Soldaten ziehen sich zurück. Eine Rakete trifft das Gebäude. Nun fliegt eine Drohne durch die offene Front des weitgehend zerstörten Hauses.

Auf den Aufnahmen zu sehen: eine Gestalt mit einer Keffyeh um den Kopf, in einem Sessel sitzend und offenbar verwundet. Als der Mann die anfliegende Drohne erblickt, wirft er einen Stock nach ihr.

Der Augenblick, in dem die Drohne Yahya Sinwar entdeckt: Er sitzt in einem Sessel.

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