Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck war am Dienstag zusammen mit den beiden Journalisten Julia Löhr und Olaf Sundermeyer zu Gast in der ZDF-Talkshow Markus Lanz. Für den Kanzlerkandidaten der Grünen sollte es zu einer schwierigen Sendung werden. Beim Hauptthema Migration kannte er wichtige Zahlen nicht und musste sich von Lanz immer wieder zurechtweisen lassen.
Gleichzeitig schoss Habeck gegen Merz‘ Migrationsplan und vor allem die gemeinsame Abstimmung von Union und AfD im Bundestag. „Einige Menschen fragen sich, ob sie hier überhaupt noch eine Heimat haben“, sagte der Politiker im Hinblick auf den Fall der Brandmauer. Menschen, „die nicht Lanz oder Habeck heißen würden“, würden sich überlegen, nicht mehr in Deutschland zu leben.
Gleichzeitig zog der Minister die praktische und rechtliche Umsetzbarkeit von Merz‘ Plan in Zweifel. Doch da widersprach ihm Lanz scharf: „Die Argumentation, die ich jetzt höre, ist die, die ich seit zehn Jahren höre, (…) wenn irgendjemand etwas vorschlägt und sagt, das können wir so nicht mehr weiter hinnehmen. (…) Ein Staat muss die Kontrolle darüber haben, was passiert …“ Prompt unterbrach ihn Habeck und warf Lanz vor, ihm ein Argument in den Mund legen zu wollen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











