In Kalifornien wüten derzeit mehrere verheerende Waldbrände, insbesondere in der Region um Los Angeles. Die Brände werden durch die starken Santa-Ana-Winde angefacht, die Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h erreichen und die Ausbreitung der Flammen begünstigen. Besonders betroffen ist der wohlhabende Stadtteil Pacific Palisades, der für seine prominenten Bewohner bekannt ist. Filmaufnahmen kursieren, die Menschen in ihren bereits brennenden Häusern zeigen. Es sind Szenen wie aus einem Katastrophenfilm aus Hollywood – nur nahe Hollywood. Dort mussten Filmpremieren bereits abgesagt werden.
Auf Waldbrände reagiert seit vielen Jahren ein auch hierzulande bekannter links-grüner Erklär-Automatismus: Der Klimawandel habe Schuld. Die verheerenden Waldbrände offenbaren allerdings verheerende Fehler, die mit Klimapolitik rein gar nichts zu tun haben. In Kalifornien führten ideologisch verschuldete Missstände der demokratischen Partei dazu, Los Angeles einem Inferno auszuliefern.
Feuerwehrmänner in Pacific Palisades (Los Angeles)
Mindestens zwei Menschen sind inzwischen ums Leben gekommen. Die Flammen zerstörten Häuser, mehr als 80.000 Menschen mussten evakuiert werden. Die Evakuierungen verliefen chaotisch; Menschen ließen ihre Fahrzeuge auf dem Sunset Boulevard stehen und flohen zu Fuß, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.
Die verheerende Katastrophe trifft mitten ins linke Amerika: Kalifornien ist die Hochburg der Demokraten, die seit den frühen Neunzigern mit nur wenigen Ausnahmen die Gouverneure stellen. Sie trifft hier auf ein politisches Versagen, das umso schlimmer wiegt, als Waldbrände in Kalifornien nahezu jedes Jahr ausbrechen; man spricht dort von einer „Waldbrandsaison“.
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