Silvester in Köln ist auch nicht mehr das, was es mal war. Offenbar blieben die Damen zuhause, denn Opfer des beliebten „Taharrusch dschama’i“ – gemeinsames Belästigen einheimischer Frauen – wurden nicht gemeldet. Sicher, bei irgendjemandem wurde ein „Messer im Oberkörper“ diagnostiziert, aber die Top-Meldung der Kölner Medien war die Rettung der Hunde-Dame Kosi vor Böllerattacken.
♦ Auch in Berlin war alles knorke, wenn man die Staatsanwaltschaft fragt. Gerade mal zwei Haftbefehle ausgestellt, da hatte man mit der Verfolgung von Beleidigungen grüner Leistungsträger durch den Twitterpöbel mehr zu tun. Schließlich hatten die Grünen, so ihr Abgeordneter Benedikt Lux im Jahr 2020, „die gesamte Führung fast aller Berliner Sicherheitsbehörden ausgetauscht“, mit dem frommen Wunsch, die Gleichschaltung möge sich „in Zukunft bemerkbar machen“. Bei der Justiz ist das gelungen.
♦ Polizei und Feuerwehr tun sich hingegen wohl noch etwas schwer. So wurden trotz des neuen grünen Geistes, der durch die Amtsstuben weht, etwa 670 Ermittlungsverfahren eingeleitet – wegen Verstößen gegen das Waffengesetz sowie das Sprengstoffgesetz, tätlichen Angriffen auf Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzungen und Brandstiftungen. 400 Randalierer wurden festgenommen, und von der Justiz sogleich wieder freigelassen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











