Das „E“ beim E-Auto steht nicht für Elektrizität, sondern für „Ende“

vor 8 Monaten

Das „E“ beim E-Auto steht nicht für Elektrizität, sondern für „Ende“
Bildquelle: NiUS

Es braucht immer einen mutigen Menschen, der sich gegen den Mainstream stellt – besonders, wenn der Mainstream ins Verderben führt. So einer ist Christian Kullmann, Chef des großen Chemie-Konzern Evonik. Er sagt: Der Emissionshandel muss abgeschafft oder zu mindestens reformiert werden. „Warum wollen wir denn unsere tollen Technologien, warum wollen wir denn unsere tollen Fortschritte jetzt aufs Spiel setzen, indem wir unsere Industrie mit dieser CO2-Gebühr zusätzlich belasten?“

In der Automobilwirtschaft hat es so einen Klartext-Sprecher leider nicht gegeben. Alle Lenker der großen deutschen Konzerne haben mitgemacht bei der sogenannten ökologischen Transformation. Sie haben sich nicht wirklich gestemmt gegen das Verbrenner-Aus, das ab 2035 in Europa gelten soll. Sie sind im grünen Mainstream mitgeschwommen – letztlich, ohne ausreichend an ihre eigene Automarke zu denken.

Ein fataler Fehler mit fatalen Folgen: Das „E“ beim E-Auto könnte nicht für Elektrizität stehen, sondern für „E“ wie Ende. In der Sprache der Autobosse heißt das, „die Nachfrage an E-Autos blieb unter den Erwartungen“.

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