Am Samstag gingen Tausende Menschen in Köln „gegen patriarchale Gewalt“ demonstrieren, wie das Motto der Veranstaltung verrät. Anlass für die Demonstration sind die Vorwürfe von Collien Fernandes gegenüber ihrem Ex-Mann Christian Ulmen. Auf anderen Schildern war der Spruch „Danke Collien“ zu sehen. Andere Schilder kritisierten Friedrich Merz oder forderten: „Auch Männer müssen Männer hassen“. Die Veranstalter der Demonstration forderten „Gerechtigkeit, Schutz und Solidarität“ für Frauen.
Es waren 500 Teilnehmer angemeldet worden, am Ende der Veranstaltung waren es laut Polizei 5.200 Menschen. Die Demonstration blieb friedlich. Aufgerufen hatten das Bündnis „Widersetzen Köln“ und die „Feminist Law Clinic“. Letzteres ist eine kostenlose Rechtsberatung für Frauen und „queere Personen“, wie die Organisation auf ihrer Webseite angibt.
Das Bündnis „Widersetzen Köln“ informierte auf seiner Instagram-Seite darüber, dass die Demo in bestimmten Blöcken formiert laufen solle. Zuerst kam der FLINTA-Block. Das Akronym steht für Frauen, Lesben, Intersexuelle, Non-Binäre, Transsexuelle und Asexuelle. Dann sollte ein „leerer Block“ kommen und anschließend ein Block für „all gender“, also alle Menschen, dann ein Ruhe-Block. Außerdem gab es ein Awareness-Team. Auf der Demonstration wurde auch der Spruch „FLINTAs, die kämpfen, sind FLINTAs, die leben“ skandiert.
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