Am 1. Mai 2023 stieg der 30-jährige Afroamerikaner Jordan Neely aus New York in eine U-Bahn in seiner Heimatstadt. Er begann, seine Mitreisenden zu belästigen und schrie laut herum. Dann begann er, mit Müll auf Menschen zu werfen und sie zu bedrohen. Neely gab an, bereit zu sein, zu töten und ins Gefängnis zu gehen. Einigen Passagieren soll er zugeschrien haben, dass er sie töten werde – er wurde immer aggressiver.
Um die Lage zu deeskalieren, griff der 24-jährige Marineveteran Daniel Penny ein, überwältigte Neely und hielt ihn in der U-Bahn mit der Hilfe mehrerer anderer Passagiere in einem speziellen Würgegriff, der ihn bewusstlos machen sollte. Neely verstarb nach etwa fünf bis sechs Minuten in dem Griff. Ohne das zu wissen, brachte Penny den scheinbar bewusstlosen Neely in eine stabile Seitenlage, nachdem er den Griff beendet hatte.
Nun stand Penny aufgrund dieses Vorfalls vor Gericht. Dem Architekturstudenten wurden Totschlag und fahrlässige Tötung vorgeworfen. Bereits am vergangenen Freitag wurde das Verfahren wegen Totschlags eingestellt, da die Geschworenen zu keiner einstimmigen Entscheidung gelangen konnten. Am Montag wurde Penny dann auch von dem Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen. Bei einer Verurteilung in beiden Fällen hätte dem Angeklagten eine Höchststrafe von 19 Jahren gedroht.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











