Dackel sind ein rechtsextremes Zeichen – zumindest offenbar in den Augen der Süddeutschen Zeitung. In einem am Sonntag veröffentlichten Beitrag analysiert das Blatt die Entwicklung und die Besonderheiten der Mode rechter Akteure und befindet: „Die Erkennungszeichen der neuen Rechten sind nicht mehr nur Glatze und Springerstiefel, auch Polohemden, Sneaker und Dackel gehören zur klassisch-faschistischen Ausstattung.“
In der Folge wird ebenjene „moderne Fascho-Fashion“ erklärt. Gemeint ist die Kleidung von rechtsextremen Gruppen und der rechten Szene – eine Unterscheidung zwischen dem Grad der politischen Radikalität macht die SZ an dieser Stelle nicht. In dem Beitrag wird vor allem herausgearbeitet, dass das Tragen von normalen Kleidungsstücken „Unauffälligkeit“ erzeugen soll – und dazu tragen auch Dackel bei.
Gemeint sind vor allem Turnschuhe und T-Shirts, die den Kleidungsstil „Normcore“ ausmachen. „Er gehört aktuell zur dominantesten Strömung innerhalb der Fascho-Fashion-Szene und wird vor allem von der Neuen Rechten und demnach jüngeren Menschen getragen. Allerdings meist mit einem kleinen Twist“, weiß die SZ. Der Twist: Es handelt sich überwiegend um monochrome Kleidungsstücke einer vereinnahmten Marke, die mit Symbolen auffallen sollen.
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