Trotz deutlicher Einbußen bleibt der Dacia Sandero Europas Auto Nummer eins. In einem nur leicht wachsenden Markt sichern sich chinesische Herausforderer spürbar mehr Anteile.
Europas Automarkt ist im Jahr 2025 etwas gewachsen: Im Dezember stiegen die Neuzulassungen in der EU, in Großbritannien und den EFTA-Ländern (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz) zusammen um 7,6 Prozent, wie das Analyseunternehmen Dataforce berichtet. Die Auswertung, über die die Automobilwoche zuerst berichtete, deckt 98 Prozent der Autoverkäufe ab; für Bulgarien, Zypern und Portugal lagen zum Veröffentlichungszeitpunkt keine Zahlen vor. Auf das Gesamtjahr gerechnet legten die Pkw-Verkäufe in Europa um 2,3 Prozent zu.
Getrieben wurde das Plus erneut von chinesischen Marken. Sie erhöhten ihre Verkäufe im Dezember zusammen um 127 Prozent auf knapp 110.000 Fahrzeuge und kamen damit auf 9,5 Prozent Marktanteil. Über das Gesamtjahr wuchs das China-Segment um 99 Prozent auf rund 811.000 Neuwagen – ein Hinweis darauf, dass die Modelle in der Region immer mehr Abnehmer finden.
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