Der bayerische CSU-Bürgermeister von Lindenberg im Allgäu, Eric Ballerstedt, hat am Sonntag an einer Demonstration gegen eine AfD-Wahlkampfveranstaltung mit dem thüringischen AfD-Landesvorsitzenden Björn Höcke teilgenommen. Das berichtete unter anderem die Welt. Dort wird Ballerstedt mit den Worten zitiert: „Die neue gesetzliche Regelung hat sich als stumpfes Schwert herausgestellt.“ Er forderte eine Änderung der Rechtslage, um Auftritte wie den von Höcke künftig verhindern zu können.
Nach Angaben der Polizei nahmen an der Demonstration rund 3.500 Menschen teil. Zeitgleich fand im Lindenberger Löwensaal eine AfD-Wahlkampfveranstaltung mit etwa 600 Teilnehmern statt. Zusätzlich wurde eine weitere Versammlung am Unteren Stadtplatz mit rund 150 Teilnehmern abgehalten.
Zur Demonstration hatte unter anderem das „Offene Antifaschistische Treffen Westallgäu“ und das Bündnis „Solidarisches Allgäu“ aufgerufen. Laut epd-Bericht beteiligte sich die Kirche an den Protesten; der evangelische Pfarrer Harald Lorenzen sprach auf der Kundgebung. Zudem engagierten sich Organisationen wie die Lebenshilfe und das Jugendhaus. Auf Bannern war unter anderem zu lesen: „Zusammen gegen AfD und Rechtsruck“, „AfD = Abgrund für Deutschland“ sowie „Junge Zukunft Sozialismus“.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











