Covestro in den Wellen des Ausverkaufs

vor 7 Monaten

Covestro in den Wellen des Ausverkaufs
Bildquelle: Tichys Einblick

Erinnern Sie sich noch an das große Medien-Event „MADE FOR GERMANY“ im Juli dieses Jahres? Damals inszenierte Bundeskanzler Friedrich Merz ein Treffen mit 61 Konzernchefs und verkündete voller Stolz angebliche Zukunftsinvestitionen von 631 Milliarden Euro.

Doch mit Blick auf die anhaltende Kapitalflucht aus Deutschland war schon damals klar, dass es sich vor allem um ein medienpolitisches Schauspiel handelte – ein trauriger Versuch, die Öffentlichkeit über den tatsächlichen Zustand des Wirtschaftsstandorts hinwegzutäuschen.

Seit jenem Tag hat sich der Ausverkauf der deutschen Industrie nicht verlangsamt, sondern beschleunigt. Die Unternehmen haben ihr Urteil längst gefällt: über eine erstickende Regulierungspolitik, die explodierenden Compliance-Kosten im Namen der Klimapolitik und das administrativ-feindselige Umfeld, in dem Investitionen zum Risiko geworden sind.

Kurz gesagt: Die Industrieproduktion wird vom Gesetzgeber mit System und willentlich eliminiert.

In der vergangenen Woche rückte nun der deutsche Chemieriese Covestro ins Zentrum der Schlagzeilen. Dieses Mal war es der Staatskonzern ADNOC aus Abu Dhabi, der auf Schnäppchenjagd zuschlug – Black Friday ist im Grunde zur täglichen Routine geworden.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Tichys Einblick

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Tichys Einblick zu lesen.

Weitere Artikel