Die schwarz-rote Bundesregierung ließ bisher weite Teile der Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die unter der Ampel-Regierung massiv ausgebaut wurde, gleichbedeutend weiterlaufen. Jetzt plant man jedoch Einschnitte bei Journalismus-Projekten mehrerer NGOs, darunter auch Correctiv. Das berichtet die Welt.
Seit 2021 hatte die Regierung nach und nach 27 Pilot-Projekte „zur strukturellen Stärkung des Journalismus“ finanziert – teilweise stellte man 100 Prozent der Finanzierung. Insgesamt gingen rund 18 Millionen Euro an die Projekte. Ein Großteil der Projekte erhält nun jedoch keine Anschlussfinanzierung – nur sechs der Projekte können weiter mit den Subventionen der Bundesregierung existieren.
Derweil wird etwa die Finanzierung des „JX Fund“, die insgesamt fast 4,2 Millionen Euro betrug, eingestellt – das war mit Abstand das teuerste Projekt, das von der Bundesregierung in dieser Kategorie finanziert wurde. Der Fonds für „Journalisten im Exil“ ist dabei finanziell vollständig vom Staat abhängig. Auch Correctiv erhält künftig weniger Geld vom Staat: Für ein Projekt zur Stärkung des Lokaljournalismus werden der Rechercheplattform die Gelder (fast 200.000 Euro) gestrichen.
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