Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat am vergangenen Samstag auf seinem jährlichen Journalistentag eine hitzige Diskussion entfacht. Denn ausgerechnet der Geschäftsführer von Correctiv, David Schraven, war als Stargast geladen. Schraven präsentierte den anwesenden Journalisten, wie „Redaktionen mit alternativen Herangehensweisen im Journalismus glänzen“ könnten.
Dabei rückte Correctiv selbst aufgrund der „Geheimplan“-Recherche zu Beginn des Jahres in den Fokus: Das Medium änderte den Text mehrmals heimlich. Besonders pikant: Schraven beharrte zunächst darauf, der Kern der Recherche sei durch ein Gerichtsurteil bestätigt worden. Das Landgericht Hamburg untersagte ihm diese Aussage jedoch und erklärte, mit einem Urteil nicht die Richtigkeit der Recherche thematisiert zu haben (Apollo News berichtete).
Die Konsequenzen ließen nicht auf sich warten: Medien wie die Tagesschau, die die „Geheimplan“-Recherche aufgegriffen und behauptet hatten, auf dem Potsdam-Treffen seien millionenfache Ausweisungen deutscher Staatsbürger besprochen worden, mussten ebenfalls gerichtliche Rückschläge hinnehmen (Apollo News berichtete).
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











