Das Medienhaus Correctiv wird auch 2026 großzügig mit Steuergeld versorgt, wie NIUS auf Anfrage erfuhr – und das, obwohl ein Gericht am Dienstag die zentralen Passagen der „Geheimplan“-Recherche über ein Treffen rechter Akteure in Potsdam für unzulässig erklärte. Fragwürdig sind die Förderungen auch deshalb, weil sie in Schulungen von Nachwuchsjournalisten sowie gegen „Desinformation“ fließen.
Wie in vergangenen Jahren bekommt Correctiv auch in diesem Jahr Geld aus dem Förderprogramm „Demokratie leben!“ von Familienministerin Karin Prien (CDU). Auf NIUS-Anfrage teilt das Ministerium mit: „2026 wird das Projekt ‚Brandherd Desinformation: Schulungen zum Umgang mit TikTok in Feuerwehr und Vereinswesen‘ mit einer Summe von 140.114,45 Euro (...) gefördert.“
Laut Projektbeschreibung werden dabei junge Feuerwehrleute von Correctiv-Journalisten geschult. Diese sollen den Jugendlichen „auf Augenhöhe und mit Spaß“ vermitteln, „wie TikTok und Co. funktionieren, wie sich Desinformation verbreitet und wie man ihr entgegentreten kann. Sie lernen, selbst zu recherchieren, seriöse Quellen zu erkennen und eigene Beiträge zu gestalten.“
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











