Die Wahrheit kommt auf Taubenfüßen daher – das wusste schon Friedrich Nietzsche. Und offenbar gilt das auch für die europäische Klimapolitik: Nur langsam, aber unaufhaltsam bricht sich die Wahrheit über die tatsächlichen Kosten der grünen Transformation und ihre Folgen für das industrielle Fundament Deutschlands Bahn.
Am 29. Oktober trat der BASF-Vorstandsvorsitzende Markus Kamieth anlässlich der Präsentation der Quartalszahlen vor die Presse. Und was er verkündete, war die nächste kalte Dusche für alle, die noch auf ein neues Wirtschaftswunder hoffen.
Der weltgrößte Chemiekonzern meldete für das dritte Quartal 2025 einen Umsatzrückgang von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr, das EBITDA sackte um fünf Prozent ab. BASF steht unter massivem Druck – und hat bereits 1.400 Stellen gestrichen, um dem wachsenden Kostendruck zu begegnen.
Die Zahlen von BASF müssen vor dem Hintergrund eines sich langsam erholenden globalen Konjunkturzyklus gelesen werden. Vor allem die US-Wirtschaft sorgt mit nahezu vier Prozent Wachstum für eine massive Nachfrage. Auch in China und Indien expandieren die Ökonomien weiterhin dynamisch – gerade in den für die Chemie entscheidenden Bereichen.
Während weltweit die Konjunktur anzieht, verliert BASF – wie weite Teile der deutschen Chemieindustrie und die Industrie insgesamt – weiter an Boden.
Besonders hart trifft es das Stammwerk in Ludwigshafen. Dort blickt die Belegschaft von 33.000 Beschäftigten in eine ungewisse Zukunft.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











