Zum Jahresbeginn wurde die CO2-Steuer für die Sektoren Gebäude und Verkehr, die in Deutschland über das nationale Emissionshandelssystem (nEHS) geregelt sind, erneut angehoben – auf einen Korridor von 55 bis 65 Euro pro Tonne CO2. Der tatsächliche Preis wird sich dabei je nach Nachfrage bilden.
Erstmals eingeführt wurde die Abgabe von der Bundesregierung im Jahr 2021. Damals lag die Steuer noch bei 25 Euro pro Tonne ausgestoßenem CO2. Seitdem ist die Abgabe von Jahr zu Jahr deutlich gestiegen. 2022 wurde sie dann auf 30 Euro angehoben. Die für 2023 geplante Erhöhung auf 35 Euro wurde aufgrund der Energiekrise ausgesetzt, bevor 2024 schließlich die nächste Anhebung auf 45 Euro folgte. Zum Januar 2025 wurde dann die nächste Erhöhung auf 55 Euro umgesetzt.
Zwar kommen die Lieferanten fossiler Brennstoffe für die Abgabe auf, am Ende werden die Kosten jedoch an die Endverbraucher weitergegeben. Mit steigender CO2-Steuer verteuern sich somit Benzin und Diesel ebenso wie das Heizen mit Erdgas und Öl.
Aktuelle Zahlen aus einer Erhebung des Automobilclubs ADAC zeigen, wie stark die Anhebungen der CO2-Steuer in den vergangenen Jahren die Spritpreise verteuert haben. Im Vergleich zum Referenzjahr 2020, als die Emissionsabgabe noch nicht existierte, habe sich in Deutschland bis 2025 ein Preisanstieg von rund 15,7 Cent pro Liter Diesel ergeben. Bei Benzin seien es sogar 17,3 Cent pro Liter.
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