Der sogenannte CO2-Preis sollte den Klimaschutz zum Kinderspiel machen: Ein „marktwirtschaftliches Instrument“, das Unternehmen und Verbraucher mit sanfter Hand und Preissignalen zum „richtigen“, klimaneutralen Handeln und Wirtschaften bewegen sollte, lautete das verheißungsvolle Versprechen.
Doch der Kern des CO2-Preises basiert auf einer politischen Lüge: Es handelt sich nicht um ein „marktwirtschaftliches Instrument“, wie es Politiker nahezu aller Parteien über ein Jahrzehnt gepredigt haben. Der CO2-Preis war und ist eine staatlich vorgegebene Steuer auf den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid – oder eine Gebühr, wie es erste Wirtschafts-Bosse nennen.
Evonik-Boss Christian Kullmann
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











