Nachdem der rechte YouTuber „Clownswelt“ von ZDF-Moderator Jan Böhmermann zusammen mit der Zeit gedoxxt wurde, äußert er sich in einem 25-minütigen YouTube-Video erstmals zu dem Aufsehen um seine Person. Detailliert beschreibt er, wie die Sendung von Böhmermann und die Zeit über seine Person recherchiert haben und tief in sein Privatleben eingedrungen sind.
Der Youtuber, der mit bürgerlichem Namen Marc-Phillip L. heißt, bezichtigt Böhmermann der Falschdarstellung der Vorgänge: Zeit und ZDF-Magazin Royale hätten unter Vortäuschung falscher Tatsachen angerufen und ihm später kaum verhohlen gedroht. Zuerst habe eine Influencer-Agentur mit unterdrückter Nummer bei ihm angerufen, die nach eigenen Angaben durch einen Freund seine Privatnummer bekommen habe. Ob diese etwas mit der Recherche zu tun haben, ist P. nicht bekannt. Doch ein paar Tage später habe Zeit-Redakteur Christian Fuchs bei ihm angerufen und mit seinem Klarnamen angesprochen. Im Rahmen einer Recherche zu bekannten YouTubern wolle man mit ihm ein Interview führen und bot ihm auch an, ihn dafür bei ihm zu Hause zu besuchen, so die offizielle Anfrage der Zeit – damit klarmachend, dass die Privatadresse den Journalisten vorliegt.
„Clownswelt“ nahm dieses Angebot als Einschüchterungsversuch wahr. Schließlich war ihm seine Anonymität wichtig. Er begründet seinen Wunsch nach Anonymität mit Attacken von Linken auf Rechte und nennt als Beispiel, dass in der Vergangenheit Linksradikale echten oder vermeintlich Rechten die Autos anzündeten oder sie körperlich attackierten. Trotz seiner Ablehnung eines Gesprächs mit der Zeit folgten weitere „penetrante Kontaktversuche“. Dabei war auch die Redaktionsleitung des ZDF Neo Magazin Royale, Nora Nagel.
Reformwille - Welche Opfer müssen wir für den Aufschwung bringen? | #unterdenlinden











