Er wollte es nicht – und landete trotzdem da. Direkt zu Beginn des ZDF-Sommerinterviews ließ sich AfD-Chef Tino Chrupalla in eine außenpolitische Diskussion treiben. Es ging um Israel und Friedrich Merz‘ Schritt, ein Waffenembargo gegen das Land zu verhängen.
Chrupalla begrüßte das schließlich mit deutlichen Worten: „Unsere Position, was zum Beispiel Waffenlieferungen in Krisen- und Kriegsgebieten angeht, ist klar. Die haben wir von Anfang an, auch im Wahlprogramm, immer abgelehnt und dazu stehen wir auch“, sagte Chrupalla. Im Grunde folge Merz der AfD.
Dann weitere Einlassungen: Israel begehe „Verbrechen“ im Gazastreifen. „In vielem, was wir gerade in Gaza sehen, was die Versorgung der Zivilisten angeht, was die hungernden Kinder angeht, was die Tötung von Kindern angeht, muss man davon sprechen, dass dort Verbrechen stattfinden.“ Diese müssten gesühnt und aufgearbeitet werden.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











