Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Entlassung eines Soldaten bestätigt, der eine Corona-Impfung verweigert hatte. Die Leipziger Richter wiesen die Berufung des Ex-Bundeswehrangehörigen gegen die Entscheidung der Militärjustiz zurück. Ausschlaggebend dafür war allerdings nicht die Ablehnung der Impfung.
Vielmehr verwies das Gericht darauf, dass der Soldat erklärt hatte, sein Vertrauen in die Bundeswehrführung sei gestört. Er fühle sich deshalb nicht mehr an seinen Treueeid gebunden. Das Gericht werte dies als generelle Gehorsamsverweigerung.
Der 45-Jährige bestreitet allerdings, sich jemals so verhalten zu haben. „Ich habe niemals zu meinem Kommandeur gesagt: Ich diene nicht mehr treu und ich verteidige nicht mehr tapfer“, sagte der Soldat.
PUTINS KRIEG: Heftige Angriffe vor Nato-Gipfel! Russland feuert massiv auf Ukraine I WELT LIVESTREAM











