China-Geschäft eingebrochen: Krise der deutschen Autobauer spitzt sich immer mehr zu

vor 6 Monaten

China-Geschäft eingebrochen: Krise der deutschen Autobauer spitzt sich immer mehr zu
Bildquelle: NiUS

2025 haben Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW in China so wenige Fahrzeuge ausgeliefert wie seit 13 Jahren nicht mehr. Zwischen Januar und Dezember setzten die drei Konzerne zusammengerechnet weniger als 3,9 Millionen Fahrzeuge ab – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum vorangegangenen Jahr, wie eine Analyse im Handelsblatt belegt. VW steht in der Volksrepublik inzwischen sogar nur noch auf Rang drei im Wettbewerb – hinter den lokalen Konkurrenten BYD und Geely.

Am meisten aber verlor Mercedes in China: Der Absatz brach im vergangenen Jahr um 19 Prozent ein. BMW verkaufte 2025 in dem asiatischen Land ein Achtel weniger Autos. Das Minus des VW-Konzerns lag über alle Antriebsstränge hinweg bei acht Prozent. Die Chinaschwäche drückte auch die Auslieferungszahlen von BMW, Mercedes und VW weltweit. So verloren alle drei Konzerne zusammengerechnet etwas mehr als 1,5 Prozent. Der VW-Konzern lieferte zum ersten Mal seit Corona weniger als neun Millionen Autos aus.

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