Chialo äußert sich zum Rassimus-Skandal: Scholz' Worte waren „herabwürdigend und verletzend“

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Chialo äußert sich zum Rassimus-Skandal: Scholz' Worte waren „herabwürdigend und verletzend“
Bildquelle: NiUS

Rassismus-Skandal um Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD)! Und jetzt äußert sich der betroffene CDU-Politiker, Joe Chialo.

Über sein Telefonat mit dem Kanzler sagt der Berliner Kultursenator:

„Nach sorgfältiger Abwägung und aufgrund des öffentlichen Interesses habe ich den Entschluss gefasst, mich in dieser Angelegenheit zu äußern. Auf der Geburtstagsfeier von Herrn Christ stieß der Bundeskanzler zu einer Gesprächsrunde mit mir dazu. Im Laufe der Diskussion zum Thema Migration und zu den Abstimmungen im Bundestag fielen hinsichtlich meiner Rolle in der CDU die Begriffe ‚Hofnarr‘ und ‚Feigenblatt‘. Diese Worte haben mich tief getroffen.“

Chialo habe im Telefonat die Sichtweise von Scholz zur Kenntnis genommen – er glaube nicht, dass der Kanzler ein Rassist sei. „Daran, dass seine Worte herabwürdigend und verletzend waren, ändert dies jedoch nichts“, sagt Joe Chialo in seinem Statement.

Weiter schreibt der CDU-Politiker: „Ich hoffe, dass wir zu einem fairen und sachlichen Austausch zurückfinden. Für mich ist diese Angelegenheit damit abgeschlossen.“

Olaf Scholz hat den dunkelhäutigen CDU-Politiker und Berliner Kultursenator Joe Chialo bei einem privaten Empfang in Berlin rassistisch beleidigt. Das berichtet Focus Online. Als Chialo den über Merz und die CDU schimpfenden Bundeskanzler fragte, ob er das mit den Rassismus-Vorwürfen gegen die CDU ernst meine, nachdem er im Bundesvorstand der Partei sitze, sagte Scholz dem Bericht zufolge, dass der dunkelhäutige Chialo nicht mehr als ein Feigenblatt der Partei sei.

„Jede Partei hat ihren Hofnarren“, legte der Kanzler an Chialo gerichtet nach. Die unmissverständliche Botschaft des Kanzlers: Chialo sei nur wegen seiner Hautfarbe im Bundesvorstand der CDU, damit die Partei sich so gegen Rassismus-Vorwürfe schützen kann. Joe Chialo hat den Vorfall gegenüber der Berliner Zeitung über einen Sprecher bestätigen lassen. Scholz weist die Vorwürfe zurück.

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