Chefin von Automobil-Zulieferer kritisiert grüne Transformation: „Der deutsche Standort ist einfach zu teuer und überreguliert“

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Chefin von Automobil-Zulieferer kritisiert grüne Transformation: „Der deutsche Standort ist einfach zu teuer und überreguliert“
Bildquelle: NiUS

Sie führt ein erfolgreiches Unternehmen der Automobilzulieferbranche mit weltweit 7600 Mitarbeitern und spricht bei „Schuler! Fragen, was ist“ über die aktuelle Krise: Coroplast-Chefin Natalie Mekelburger warnte schon früh vor dem Missbrauch der Klimapolitik für Umverteilungspolitik. Dass sie dafür den Titel „Anti-Greta-Unternehmerin“ angehängt bekam, amüsiert sie heute, wie Mekelburger beim Gespräch im Wuppertaler Stammbetrieb erzählt. Ein ganz spezielles Kunstwerk aus Klebebändern ihrer Produktion zeigt einen Strommast und das Porträt der schwedischen Klima-Ikone Greta Thunberg. Sie mag solche ironischen Seitenhiebe und kaufte das Bild für die Firmenzentrale.

Die wirtschaftspolitische Agenda der Grünen findet Mekelburger, die Mitglied im konservativen Think Tank R21 ist, weniger lustig. „Man hat diese Agenda nicht ernst genommen oder nicht begriffen“, sagt sie mit Blick auf viele Wirtschaftsleute. „Man hat das Gefühl gehabt, man sei in einer Marktwirtschaft, man sei zusammen mit seinen Kunden Herr im eigenen Hause.“ Erst langsam sei vielen klar geworden, welche „politische und regulative Klammer“ da über die Wirtschaft gesetzt wurde. „Das, was bei VW und in der Automobilindustrie passiert, ist nicht allein nur der frühen Transformation geschuldet.

Natalie Mekelburger im Gespräch mit Ralf Schuler am Firmenhauptsitz in Wuppertal.

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