Tino Sorge, der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, fordert, dass auch das Gesundheitswesen bei neuen Sondervermögen bedacht werden solle. Gegenüber den Stuttgarter Nachrichten sagte er konkret, dass der „akute Handlungsbedarf im Gesundheitswesen berücksichtigt werden“ müsse.
Allerdings sagte er auch: „Sondervermögen allein werden aber kein Allheilmittel sein“. Dennoch sei es wichtig, Krankenhäuser in die Sondervermögen mit einzubeziehen, weil sie ein Teil der existenziellen Daseinsvorsorge seien. Eine konkrete Summe, die benötigt wird, nannte er nicht. Über das Sondervermögen hinaus brauche es „Strukturreformen und einen kritischen Blick auf die Ausgaben“.
Denn auf Dauer werde es nicht helfen, wenn „immer mehr Geld in ein defizitäres System“ geleitet wird. Es brauche mehr Kostenbewusstsein und Eigenverantwortung. Vor allem müsse es ein Ende stetig steigender Pflege- und Krankenkassenbeiträge geben. Versicherungsfremde Leistungen sollen auf andere, aber systemkonforme Weise finanziert werden.
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