Die CDU-Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach hat den ermordeten US-Aktivisten Charlie Kirk in einem Instagram-Post als Vorkämpfer für offene Debatten gefeiert, nur um den Beitrag kurz darauf wieder zu löschen. Kritiker sehen darin ein Eingeständnis unter dem Druck linker Kreise, die Bosbachs Würdigung scharf attackierten. Nachdem die Politikerin zunächst den Verlust einer „einflussreichsten jungen konservativen Stimmen weltweit“ beklagte, zog sie sich nach Gegenwind rasch zurück.
Bosbach, die im Februar das Direktmandat im Rheinisch-Bergischen Kreis eroberte, veröffentlichte den umstrittenen Post am Donnerstagabend. Darin hieß es: „Meinungsfreiheit darf kein Lebensrisiko sein! Der Anschlag auf Charlie Kirk ist ein Anschlag auf junge konservative Stimmen weltweit. Ein Anschlag auf gelebten Diskurs. Ein Anschlag auf Meinungs- und Redefreiheit. Er geht uns alle an.“ Sie ergänzte: „Kaum jemand stand so für freie Debatte, wie er. Kirk grenzte Andersdenkende nicht aus, sondern reiste durch ganz Amerika, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Charlie Kirk zahlte gestern für diese Offenheit mit seinem Leben.“
Diesen Beitrag teilte Bosbach am Donnerstagabend.
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