Bei „Caren Miosga“ sprach Collien Fernandes am Sonntagabend nicht wie ursprünglich geplant in der großen Runde, sondern zunächst allein mit der Moderatorin über „digitale Gewalt“ und ihren eigenen Fall. Die spätere Diskussion mit weiteren Gästen lief davon getrennt, berichtet die Bild.
Dabei war für das Fernsehpublikum zunächst nicht ohne Weiteres erkennbar, dass weder das Interview noch die spätere Runde live gesendet wurden. Nach den vorliegenden Informationen wurde das Gespräch mit Fernandes bereits einige Stunden vor der Ausstrahlung aufgezeichnet. Auch die anschließende Diskussionsrunde entstand vorab. Die gesamte Sendung lief damit ausnahmsweise ohne Live-Situation.
Der veränderte Ablauf stand offenbar im Zusammenhang mit der aufgeheizten Lage vor der Sendung. Seit ein Spiegel-Artikel schwere Vorwürfe von Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen öffentlich gemacht hatte, war der Fall verstärkt in den Fokus geraten. Ulmen weist Teile der Darstellung zurück.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











