Die zwei Volksentscheide, die 2025 in Hamburg durchgeführt wurden, wurden maßgeblich von einigen wenigen Stiftungen und Organisationen finanziert. Das zeigen die Finanzierungsberichte, die nun von der Hamburger Bürgerschaft veröffentlicht wurden. Zuerst berichtete die Initiative „Transparente Demokratie” darüber.
Der Zukunftsentscheid, der die Stadt gesetzlich zur Klimaneutralität bis 2040 verpflichtet, wurde größtenteils von Unternehmen und Organisationen finanziert. In der Phase des Volksentscheids steuerte die NGO Campact 51 Prozent aller Mittel bei. Die Organisation fällt immer wieder auf – zuletzt mit einer Anti-AfD- und Anti-Müllermilch-Kampagne (mehr dazu hier).
Bei Bürgerbeteiligung müssen die Projekte die drei Phasen der Volksinitiative, des Volksbegehrens und des Volksentscheids durchlaufen. Für jede einzelne Phase muss sich neu um die finanzielle Unterstützung gekümmert werden. Neben Privatpersonen können auch Unternehmen, Vereine und Organisationen spenden. Manche Unternehmen steuern in jedem Projektabschnitt etwas bei.
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