Weil der Wirtschaftsverband Die Familienunternehmer mit AfD-Vertretern sprechen möchte, bläst die Organisation Campact zur Kampagne gegen die Vereinigung und Mitgliedsunternehmen, die sich nicht distanzieren. Im Epizentrum befindet sich jetzt die Drogeriekette dm: Während die Konkurrenz von Rossmann den Wirtschaftsverband umgehend verlassen hat, möchte dm Mitglied bleiben – und stärkt dem Verband den Rücken.
Geschäftsführer Christoph Werner hielt gegenüber der Süddeutschen Zeitung fest, „statt permanent über andere Parteien zu sprechen, sollten sich die politischen Verantwortungsträger in der Tiefe mit den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger beschäftigen und Lösungen anbieten, die überzeugen und wirksam sind“. Außerdem sei es vertretbar, wenn Verbände mit allen Bundestagsparteien sprechen.
Die Familienunternehmer hatten im Rahmen eines Parlamentarischen Abends kürzlich auch den wirtschaftspolitischen Sprecher der AfD im Bundestag, Leif-Erik Holm, eingeladen (mehr dazu hier). Zudem hatten die Verbandspräsidentin sowie der Geschäftsführer des Verbandes betont, die Politik der AfD für wirtschaftsfeindlich zu halten, die Brandmauer sei aber beendet, man würde über die Kritik jetzt auch mit der Partei reden.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











