In Berlin hat am Wochenende die Konferenz „Cables of Resistance“ (auf Deutsch: „Kabel des Widerstands“) stattgefunden. An der Zusammenkunft waren Politiker der Linkspartei, NGO-Mitarbeiter und der Vulkangruppen-Vordenker Guido Arnold beteiligt. Die Organisatoren riefen dabei NIUS-Recherchen zufolge indirekt dazu auf, das Berliner Amazon-Hochhaus anzuzünden. Das Innenministerium äußert sich beschwichtigend. NIUS konfrontierte vor Ort die Teilnehmer.
Dabei war schon die Bewerbung des Kongresses im Verlagsgebäude des Neuen Deutschland (welches zur Hälfte der Linkspartei und zur anderen Hälfte einem ehemaligen Stasi-Offizier gehört) eindeutig: Die Veranstalter nutzten ein durchtrenntes Kabel als Foto – und riefen zur Auslotung von „Aktionsformen“ gegen „Big Tech“ und den „Faschismus“ auf. Auf der Website hieß es dazu: „Wir sind Bewegungen und antikapitalistische Aktivist*innen, die eine Vielfalt an Widerstandsformen gegen Big Tech praktizieren. Wir wollen interessierte Menschen, Aktivist*innen und Bewegungen zusammenbringen, uns vernetzen und lokale Kämpfe verbinden.“
Auf dem Kongress selbst legten die Organisatoren Sticker mit dem brennenden Amazon-Hochhaus aus, versehen mit Parolen wie „Never accept Amazon tower“, „Jeff, wir wissen wo dein Tower steht“ oder Feuerzeuge mit der Aufschrift „The wrong Amazon is Burning“. Das Amazon-Hochhaus befindet sich in fußläufiger Entfernung vom Veranstaltungsort am Franz-Mehring-Platz in Berlin-Friedrichshain.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











