Am vergangenen Mittwoch koordinierte das Bundeskriminalamt den groß angelegten 13. bundesweiten Aktionstag zur Bekämpfung von Hasspostings. Laut Bundeskriminalamt gab es dabei insgesamt 51 Hausdurchsuchungen – bei 38 davon ging es um „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ (Apollo News berichtete). Apollo News hat weiter recherchiert und bei allen 16 Landeskriminalämtern sowie mehreren Polizeipräsidien nach den Einsätzen im Rahmen dieses Aktionstags gefragt.
Absoluter Spitzenreiter bei den Hausdurchsuchungen war Hamburg: In neun Fällen statteten die Beamten den Beschuldigten einen Überraschungsbesuch mit Durchsuchungsbeschluss ab. Auf Platz zwei folgt Bayern mit sechs Durchsuchungen, dann Berlin mit fünf.
In anderen Bundesländern gaben sich die Ermittler vor allem mit Vernehmungen zufrieden und es erfolgten deutlich weniger Durchsuchungen. In Brandenburg gab es etwa keine einzige Durchsuchung, in Mecklenburg-Vorpommern nur eine einzige, in Sachsen zwei. In den beiden letztgenannten Bundesländern stand keine der Durchsuchungen im Zusammenhang mit „Politisch motivierter Kriminalität (PMK) – rechts“.
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