Bundesweite Korrekturen: BSW kommt auf 4.300 Stimmen mehr und fordert Neuauszählung

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Bundesweite Korrekturen: BSW kommt auf 4.300 Stimmen mehr und fordert Neuauszählung
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Das BSW erhält bei der Bekanntgabe des amtlichen Endergebnisses der Bundestagswahl voraussichtlich Tausende Stimmen mehr. Laut einer Auswertung von Wahlrecht.de geht das aus den bis zum 11. März festgestellten endgültigen Resultaten der Landeswahlleiter hervor. Demnach hätten die einzelnen Wahlausschüsse 4.277 zusätzliche Stimmen für das BSW verbucht.

Insgesamt hat sich der Saldo der Zweitstimmen somit um 7.425 erhöht, auch AfD und CDU profitierten mit jeweils 1.600 zusätzlichen Stimmen, zudem wurden auch der Linken mehr als 1.000 Stimmen angerechnet. Das BSW ist jedoch der große Gewinner.

Die Partei kommt nunmehr auf 4,98 statt 4,97 Prozent, nach wie vor fehlen jedoch gut 9.500 Stimmen für den Einzug in den Bundestag. Das BSW fordert daher eine bundesweite Neuauszählung. Großflächig korrigiert wurden bislang lediglich die Schnellmeldungen, die am Wahlabend telefonisch übermittelt worden waren.

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