Tausende neue Panzer werden bestellt, Milliarden an Steuergeld für Rüstungsaufträge überwiesen – doch Deutschland dürfte gar nicht das Bedienungspersonal für all die Waffensysteme haben: Es fehlen mehr als 80.000 Berufs- und Zeitsoldaten sowie 140.000 Reservisten, damit Deutschland verteidigungsfähig bleibt, warnt der CDU-Verteidigungspolitiker Thomas Röwekamp.
In der Diskussion um die Zukunft der Bundeswehr wird die SPD nun mit Fakten konfrontiert: Während Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) in Kürze seinen Gesetzentwurf für ein neues Wehrdienstmodell ins Bundeskabinett einbringt, stellt die CDU bereits Forderungen nach einer konkreten Absicherung. CDU-Verteidigungspolitiker Thomas Röwekamp zweifelt offen daran, dass die von Pistorius geplante Freiwilligkeit ausreichen wird, um die massiven Lücken der Truppe zu schließen.
„Es fehlen mehr als 80.000 Berufs- und Zeitsoldaten sowie 140.000 Reservisten, damit Deutschland verteidigungsfähig bleibt und seine Nato-Verpflichtungen erfüllen kann“, erklärte Röwekamp in der Rheinischen Post. Freiwilligkeit allein werde diese Dimension kaum bewältigen, so der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











