Die Bundestagsverwaltung beanstandet Teile eines AfD-Antrags. Der Grund: Als Quelle werden das Freilich-Magazin und die Sezession zitiert, die von der Bundestagsverwaltung als „extremistische Medien“ eingestuft werden. NIUS-Recherchen zeigen: Quellen wie die Junge Welt, die vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuft wird, sind für die Bundestagsverwaltung kein Problem.
Im Herbst 2025 hatte das Büro des AfD-Politikers Matthias Helferich einen Antrag eingereicht, der eine grundlegende Reform des Deutschen Verlagspreis forderte. Hintergrund waren die Recherchen des Freilich-Magazins und von NIUS, die enthüllt hatten, wie linksradikale Verlage im Rahmen des Deutschen Verlagspreises hohe staatliche Fördersummen abgriffen.
Die Jury des Verlagspreises sei mehrheitlich „mit Personen besetzt, denen eine linke bis linksradikale Prägung zugeschrieben werden kann“, hieß es dazu im Antrag der AfD. Zudem seien in den vergangenen Jahren Verlage prämiert worden, „die Bücher und andere Medien mit einem als solchen interpretierbaren positiven Bezug zum historischen Kommunismus oder zum kriminellen und gewalttätigen bis terroristischen, jedenfalls staats- und deutschfeindlichen Linksextremismus und vereinzelt mit der Darstellung sexueller Fetische anbieten“.
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